Onkologie (Hautkrebs)

   

Hautkrebs nimmt seit 20 Jahren stark an Häufigkeit zu. Häufige Hauttumoren sind das Basaliom (Basalzellkrebs), das Spinaliom (Stachelzellkrebs), das Melanom (schwarzer Hautkrebs) und die Mycosis fungoides (T-Zell-Lymphom der Haut). Jede Hautveränderung, die wächst und nicht abheilt, ist hautkrebsverdächtig. Die Diagnose Hautkrebs wird mit einer Gewebeprobe gesichert. Meist kann der Hauttumor mit Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung)  operativ entfernt werden. Die Praxis Professor Deichmann ist eine Hautkrebs-Schwerpunktpraxis und Kooperationspartner der Univ.-Hautklinik Frankfurt. 

Das moderne Verfahren der photodynamischen Therapie ermöglicht die Erkennung und Behandlung von superfiziellen (flachen) Basaliomen und von aktinischen Keratosen (Verhornungsstörungen, Vorläufer des Spinalioms). Dieses unblutige minimal-invasive Verfahren führt zur narbenfreien Abheilung und eignet sich auch für Patienten, bei denen eine Operation nicht möglich ist (Einnahme von Aspirin, Marcumar, hohes Alter, schwere Begleiterkrankungen).

In der Nachsorge wird in regelmäßigen Abständen auf erneutes Tumorwachstum und neue Hauttumoren geachtet. Falls erforderlich erfolgen Lymphknoten- und Oberbauch-Sonographie (Ultraschall), Röntgenaufnahme der Lunge und Blutdiagnostik zum Ausschluß einer Metastasierung (Absiedlung).

Besonders gefürchtet ist das Melanom (schwarzer Hautkrebs), das aus Pigmentmalen entstehen kann und das bereits ab einer Tumordicke unter einem Millimeter metastasieren (absiedeln) kann. Um das Auftreten neuer Melanom-Knoten zu verzögern, kann Interferon als Infusion oder als Bauchspritze eingesetzt werden. Bei Absiedlung in Organe können Chemotherapien oder Chemoimmuntherapien angezeigt sein. Damit erst gar keine Melanome wachsen, empfiehlt sich die einmal jährliche Hautkrebs-Vorsorge einschließlich Ganzkörper-Inspektion und Auflichtmikroskopie, im Einzelfall ergänzt durch videoskopische computergestützte Aufnahmen von Nävuszellnävi (Pigmentmalen).