Ambulante Operationen

   

Ambulante Operationen erfolgen zur Entfernung von gutartigen (z.B. Pigmentmal, Lipom) oder bösartigen Tumoren (Melanom, Basaliom, Plattenepithelkarzinom u.a.) in Lokalanästhesie (örtlicher Betäubung). Auch Varizen (Krampfadern) können nach erfolgter Venendiagnostik  mit der selektiven Varizenexhairese (Phlebektomie) entfernt werden.

Eingewachsene Nägel der Großzehe können nach erfolgloser antientzündlicher Lokaltherapie zur Abheilung gebracht werden, indem operativ ein Teil der nagelbildenden Matrix entfernt und hierdurch der Nagel verschmälert wird.

Aus ästhetischen Gründen können auch harmlose, den/die Patienten/in störende, Hautveränderungen wie Verrucae seborrhoicae (seborrhoische Keratosen), Fibrome, unauffällige Pigmentmale, etc. operativ entfernt werden.

Ambulante Operation ist häufig auch die Hautprobe, um eine Verdachtsdiagnose histologisch (feingeweblich unter dem Mikroskop) zu bestätigen und hiernach eine krankheitsspezifische Therapie einzuleiten. Histologisch können mit der PAS-Färbung auch Pilze nachgewiesen werden.

Vor ambulanten Operationen werden blutgerinnungsfördernde Medikamente wie Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) oder Marcumar pausiert. Auf Unverträglichkeiten von Betäubungsmitteln weist der Patient hin.