Handsprechstunde

     

Ekzeme an den Händen beeinträchtigen die tägliche Lebensführung und gefährden nicht selten die Berufstätigkeit. Häufig ist das dyshidrotische Handekzem, verursacht durch   Atopie (Allergieneigung), Hyperhidrosis (verstärktes Schwitzen) oder Tinea manuum (Pilzinfektion). Ein allergisches Kontaktekzem auf Berufsstoffe, Salben etc. wird mit der Epikutantestung (Rückentestung) diganostiziert. Effektive Therapien sind adstringierende Bäder mit Tannolact, Kortison-Tinkturen und -Cremes, austrocknende Pasten. Fette Salben, lange Feuchtarbeiten und Tragen von Handschuhen sollten gemieden werden. Auch eine Lichttherapie mit UVB-311nm oder Creme-PUVA kann helfen.

Zeigen sich Pusteln (Eiterpickel), handelt es sich um eine Pustulosis palmaris. Mögliche Ursache ist die Psoriasis vulgaris. Die feingewebliche Untersuchung einer Hautprobe kann oft Klarheit verschaffen. Weitere Erkrankungen der Hände sind der Lichen ruber planus (Knötchenflechte), Verrucae vulgares oder Verrucae planae juveniles (Warzen).