Schleimhauterkrankungen

     

Missempfindungen im Mund wie Brennen weisen auf Erkrankungen der Mundschleimhaut hin. Oft zeigen sich Blasen, Erosionen (Wunden) oder weiße Beläge. Oft ist eine  Gewebeprobe zur feingeweblichen Diagnostik erforderlich. Es kann sich um harmlose aber störende Erkrankungen handeln wie Aphthen oder um ernste Erkrankungen wie den Pemphigus vulgaris oder den Morbus Osler, der auch Blutungen in inneren Organen verursachen kann. Liegt ein Lichen ruber planus der Mundschleimhaut vor, sollten aus Gründen der  Krebsvorsorge regelmäßige Kontrollen erfolgen.

Besteht ein örtlicher Zusammenhang der Mundschleimhaut-Veränderung mit Zahnfüllungen oder mit einer Prothese, erfolgt die Zusammenarbeit mit dem Zahnarzt. Eine  Kontaktallergie  z.B. auf Zahnpflegemittel kann durch die   Epikutantestung (Rückentestung) diagnostiziert werden. Daß auch eine Zusammenarbeit mit dem Psychosomatiker oder Psychiater angezeigt sein kann, zeigt den ganzheitlichen Ansatz bei Mundschleimhaut-Beschwerden.