Basaliome

Das Basaliom (Basalzellkarzinom, Basalzellkrebs der Haut) ist der häufigste bösartige Tumor des Menschen. Dieser Hautkrebs zeigt sich meistens als rötlicher Knoten. Für die Entstehung wird die Belastung der Haut mit der ultravioletten Strahlung des Sonnenlichtes beschuldigt. Basaliome zerstören die Haut und ihre Umgebung (Knochen, Knorpel etc.) vor Ort, bilden aber erfreulicherweise keine Metastasen (Absiedlungen). Häufig werden Basaliome tief herausgeschnitten, was nicht selten zu starken Wundschmerzen oder häßlichen Narben v.a. im Gesicht führt. Anders bei der Mikrochirurgie: Nach örtlicher Betäubung wird der Tumor hier mit einer sterilen Klinge tangential abgetragen (2. Abbildung von links, Basaliom an der Stirn links oben) mit nachfolgender Blutstillung. Zunächst verbleibt eine Schürfwunde (3. Abbildung von links). Der verbliebene kleine Rest kann ca. 3 Wochen später mit der photodynamischen Therapie (PDT, Licht-Therapie) auf einfache Weise beseitigt werden (Abbildung rechts unter Therapie). Das Ergebnis ist ästhetisch meistens gut. Weitere Vorteile: Auch nach den Arztbesuchen kann der/die Patient/in duschen oder Sport betreiben, und das Fäden-Ziehen entfällt.